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Waldbesuch bietet keinen ausreichenden UV-Schutz

by Bilal Zeyno
Waldbesuche bieten keinen ausreichenden UV-Schutz

Wie aus einer Pressemitteilung zu entnehmen, ist auch beim Waldbesuch unter schattigen Bäumen im Sommer ein Sonnenschutz empfehlenswert, um Sonnenbrand zu vermeiden und das Hautkrebsrisiko zu senken. Denn Baumkronen können die UV-Strahlung nur um maximal 20 % reduzieren.

Waldbesuch schützt nicht

Aufgrund des Klimawandels gibt es mehr warme und wolkenlose Tage. Das bedeutet, dass die Zahl der Sonnenstunden zunimmt. Und damit steigt auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Verantwortlich dafür ist die ultraviolette Strahlung der Sonne. Ein Teil dieser Strahlung, die so genannte UV-Strahlung, erreicht die Erde an wolkenlosen Sommertagen weitgehend ungehindert. Wer sich dieser Strahlung ungeschützt aussetzt, riskiert, an Hautkrebs zu erkranken. Allein in Deutschland trifft dies jedes Jahr auf rund 300.000 Menschen zu.

Wer glaubt, sich durch einen Waldspaziergang vor den Gefahren der UV-Strahlung schützen zu können, irrt. Zwar können Waldbäume rund 20 Prozent der UV-Strahlung herausfiltern, dennoch ist es wichtig, sich beim Wandern mit Sonnenschutzmitteln einzucremen und funktionelle Outdoor-Kleidung zu tragen. Die Thüringer Förster haben noch mehr Tipps parat.

Sonnencreme ist und bleibt das A und O

Volker Gebhardt, Vorstandsmitglied von ThüringenForst, rät dazu, Waldspaziergänge in der Mittagszeit zu vermeiden. Dann ist die UV-Strahlung am stärksten und am gefährlichsten. Sie können sich vor UV-Strahlung schützen, indem Sie helle, langärmelige Hemden und Kleidung mit UV-Stoffzertifikat tragen. Achten Sie darauf, dass Sie einen Hut und eine Sonnenbrille tragen.

Die UV-Strahlung nimmt mit zunehmender Höhe zu. Pro 1.000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um etwa 15 % zu. Wenn Sie also an einem heißen Tag der Hitze entfliehen wollen, sollten Sie sich nicht an einen Ort begeben, der hoch gelegen ist. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich an einen Ort mit Schnee begeben, denn der Schnee reflektiert die UV-Strahlung. Wenn Sie Sonnenschutzmittel verwenden, sollten Sie es mehrmals am Tag auftragen. Wenn Sie schwitzen, wird die Creme abgenutzt, ohne dass Sie es merken.

Bürobeschäftigte besser geschützt

Die UV-Belastung in Innenräumen ist deutlich geringer als bei Arbeitern im Freien. Tatsächlich beträgt sie nur 10 bis 20 % der UV-Belastung, die Menschen im Freien erhalten. Das zeigen Forschungsergebnisse, die 2018 von der Technischen Universität München veröffentlicht wurden.

591 Personen wurden auf ihr Hautkrebsrisiko im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit im Freien untersucht. 193 von ihnen waren Förster, die häufig Dienstkleidung trugen und hauptsächlich unter Bäumen im Schatten arbeiteten. Obwohl sie häufig die Sonne mieden, waren durchschnittlich 16,5 % von Karzinomen betroffen. Die Gruppe hatte auf die zusätzliche Verwendung von Sonnenschutzmitteln verzichtet.

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