Herstellerleasing, auch als Hersteller- oder Fabrikleasing bezeichnet, ist eine Art von Leasing, bei dem der Leasingnehmer das Fahrzeug direkt von einem Hersteller erwirbt. Der Leasingnehmer erhält dadurch die Möglichkeit, das Fahrzeug zu nutzen, ohne es besitzen zu müssen. Herstellerleasing wird oft von Herstellern von Fahrzeugen, Maschinen oder Anlagen angeboten, um ihre Produkte zu verkaufen und ihren Kunden flexible Finanzierungsmöglichkeiten zu bieten. In der Regel enthält ein Herstellerleasing eine Vereinbarung über die Nutzungsdauer des Fahrzeugs, die Höhe der monatlichen Leasingraten und andere Bedingungen.

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Kontakt Leasing
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    Weitere Details zum Herstellerleasing

    Herstellerleasing ist eine Form des Leasings, bei der der Hersteller des geleasten Gegenstands als Leasinggeber auftritt. Dabei kann es sich um Fahrzeuge, Maschinen oder andere Produktionsmittel handeln. Herstellerleasing wird häufig angeboten, um den Absatz des eigenen Produkts zu fördern.

    Im Rahmen des Herstellerleasings kann der Leasingnehmer das Produkt direkt beim Hersteller leasen. Der Hersteller stellt das Leasingobjekt dem Leasingnehmer zur Verfügung und übernimmt während der Leasingdauer auch die Instandhaltung und Reparatur. Oftmals wird auch eine Garantievereinbarung angeboten.

    Herstellerleasing bietet für den Leasingnehmer den Vorteil, dass er direkt beim Hersteller des Produkts leasen kann und somit in der Regel eine größere Auswahl an Produkten hat. Zudem ist der Hersteller als Leasinggeber meist auch bereit, besonders günstige Konditionen anzubieten, um den Absatz des eigenen Produkts zu fördern.

    Für den Hersteller bietet Herstellerleasing den Vorteil, dass er den Verkauf seiner Produkte direkt fördern kann, indem er eine attraktive Finanzierungslösung anbietet. Zudem hat er die Möglichkeit, seine Kunden langfristig an sich zu binden, indem er auch während der Leasingdauer den Service und die Instandhaltung des Produkts übernimmt.

    Ein Synonym für den Begriff “Herstellerleasing” könnte “Fabrikleasing” sein. Beide Begriffe beschreiben die Art von Leasing, bei dem der Leasingnehmer das Fahrzeug direkt von einem Hersteller erwirbt und nutzt. Der Begriff “Fabrikleasing” betont dabei die direkte Verbindung zum Hersteller und die Möglichkeit, das Fahrzeug direkt von der Produktionsstätte des Herstellers zu erhalten. Es gibt auch den Begriff “Hersteller-Leasing” der ebenfalls gleichbedeutend ist.

    Einige wichtige Aspekte, die es zu beachten gilt, wenn man sich für Herstellerleasing entscheidet, sind:

    • die Länge der Leasingzeit und die damit verbundenen Kosten;
    • die Art und die Häufigkeit der Wartung und Reparatur des Fahrzeugs, die in den Leasingbedingungen festgelegt sind;
    • die Art der Versicherung, die der Leasingnehmer abschließen muss und die Kosten dafür;
    • die Möglichkeit, das Fahrzeug am Ende der Leasingzeit zu kaufen oder ein neues Fahrzeug zu leasen;
    • die Möglichkeit, das Fahrzeug während der Leasingzeit zu verkaufen oder zu übertragen. Es ist wichtig, sich vor Abschluss eines Herstellerleasingvertrags genau über die Bedingungen und Kosten zu informieren, um sicherzustellen, dass die Entscheidung für diese Finanzierungsform die richtige ist. Es gibt auch die Möglichkeit eines sogenannten “Operational Leasing” wo der Leasinggeber das Fahrzeug kauft und es an den Leasingnehmer vermietet, und er übernimmt die Verwaltung und die Wartung des Fahrzeugs.

    Beispiele zum Herstellerleasing

    1. Ein Hersteller von Lkw bietet Herstellerleasing an, bei dem ein Kunde einen Lkw direkt von ihm erwerben und nutzen kann, ohne ihn zu besitzen. Der Hersteller übernimmt die Finanzierung des Lkws und der Kunde zahlt monatliche Leasingraten. Am Ende der Vereinbarten Nutzungsdauer hat der Kunde die Möglichkeit den Lkw zu kaufen oder einen neuen Lkw zu leasen.
    2. Ein Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen bietet Herstellerleasing an, bei dem ein Landwirt eine Erntemaschine direkt von ihm erwerben und nutzen kann, ohne sie zu besitzen. Der Hersteller übernimmt die Finanzierung der Maschine und der Landwirt zahlt monatliche Leasingraten. Am Ende der Vereinbarten Nutzungsdauer hat der Landwirt die Möglichkeit die Maschine zu kaufen oder eine neue Maschine zu leasen.
    3. Ein Hersteller von Medizingeräten bietet Herstellerleasing an, bei dem ein Krankenhaus ein medizinisches Gerät direkt von ihm erwerben und nutzen kann, ohne es zu besitzen. Der Hersteller übernimmt die Finanzierung des Geräts und das Krankenhaus zahlt monatliche Leasingraten. Am Ende der Vereinbarten Nutzungsdauer hat das Krankenhaus die Möglichkeit das Gerät zu kaufen oder ein neues Gerät zu leasen.

    Weitere Arten vom Herstellerleasing

    Weitere Arten vom Herstellerleasing im Kontext können folgende sein:

    • Restwertleasing: Der Leasingnehmer zahlt nur für die Nutzung des Fahrzeugs und nicht für dessen Wertverlust. Am Ende der Leasinglaufzeit wird ein vorher vereinbarter Restwert des Fahrzeugs festgelegt, zu dem der Leasingnehmer das Fahrzeug kaufen kann. Wenn der Restwert höher ist als der Marktwert des Fahrzeugs, trägt der Hersteller das Risiko.
    • Kilometerleasing: Hier wird eine vereinbarte Kilometerleistung im Leasingvertrag festgelegt. Wenn der Leasingnehmer am Ende der Laufzeit weniger Kilometer gefahren ist, als im Vertrag vereinbart wurde, kann er Geld sparen. Wenn er jedoch mehr Kilometer gefahren ist, muss er möglicherweise zusätzliche Gebühren zahlen.
    • Saisonale Leasingverträge: Diese Art von Herstellerleasing ist besonders für Unternehmen geeignet, die saisonale Schwankungen im Geschäft haben. Der Leasingvertrag wird so gestaltet, dass das Leasingobjekt nur während der benötigten Saison genutzt werden kann.
    • Sale-and-Leaseback: Hier verkauft der Kunde das Leasingobjekt an den Hersteller und least es anschließend wieder zurück. Diese Art von Leasing kann für Unternehmen nützlich sein, die schnell Geld benötigen, aber ihr Vermögen nicht verkaufen möchten.
    • Full-Service-Leasing: Hier werden zusätzliche Dienstleistungen wie Wartung, Reparaturen und Versicherungen in den Leasingvertrag aufgenommen. Der Hersteller bietet einen umfassenden Service für das Leasingobjekt, was für den Kunden bequem und kosteneffektiv sein kann.

    Häufig gestellte Fragen über Herstellerleasing

    Vor- und Nachteile vom Herstellerleasing

    Für Leasingnehmer

    Vorteile:

    • Größere Auswahl an Produkten beim Herstellerleasing
    • Günstigere Konditionen als bei einem unabhängigen Leasinggeber
    • Instandhaltung und Reparatur durch den Hersteller
    • Möglichkeit, das Produkt am Ende der Laufzeit zu einem günstigeren Preis zu erwerben

    Nachteile:

    • Eingeschränkte Flexibilität während der Laufzeit
    • Möglichkeit, an den Hersteller gebunden zu sein, wenn nur dessen Produkte geleast werden können
    • Abhängigkeit von der Bonität des Herstellers

    Für Leasinggeber bzw. Hersteller

    Vorteile:

    • Förderung des Absatzes der eigenen Produkte
    • Möglichkeit, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen
    • Kontrolle über die Instandhaltung und Reparatur des Produkts
    • Einnahmen aus der Leasinggebühr

    Nachteile:

    • Risiko, dass der Leasingnehmer die Leasingraten nicht zahlen kann
    • Investitionsaufwand für die Bereitstellung der Leasingobjekte
    • Konkurrenz durch unabhängige Leasinggeber
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